Miriam Runde ist Doktorandin am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg und Teil der Forschungsgruppe „Die neue klimapolitische Spaltung“ unter der Leitung von Jun.-Prof. Dr. Endre Borbáth. In ihrem Dissertationsprojekt untersucht sie, wie Themen des Klimawandels sich auf das politische Partizipationsverhalten der Bürgerinnen und Bürger in Europa auswirken. Ihr Forschungsinteresse gilt der vergleichenden Partizipations- und Parteienforschung und der Entstehung und Transformation von Cleavages. Methodisch verbindet sie quantitative Politikwissenschaft mit Verfahren der Computational Social Science, vor allem Natural Language Processing für politische Texte.

Vor ihrer Tätigkeit als Doktorandin war sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Social Data Scientist bei INES Analytics GmbH tätig. Dort setzte sie das EU-geförderte Projekt Compass-W zur Entwicklung eines Index für Entgelttransparenz um. Vor ihrer Rückkehr in den akademischen Kontext arbeitete sie auch als Policy-Beraterin und Projektmanagerin.

Interessen
  • Vergleichende Parteien- & Partizipationsforschung
  • Cleavage-Bildung und Wandel von Parteiensystemen
  • Computational Social Science
  • Natural Language Processing für politische Texte
  • Kausale Inferenz
Bildung
  • Doktorandin (Politikwissenschaft), 09/2026 – heute

    Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

  • M.P.P. und M.Sc. Data Science for Public Policy

    Hertie School

  • B.A. Politikwissenschaft

    Georg-August-Universität Göttingen