<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Forschungsschwerpunkte | Die neue klimapolitische Spaltung</title><link>http://climatedivide.eu/de/project/</link><atom:link href="http://climatedivide.eu/de/project/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><description>Forschungsschwerpunkte</description><generator>Hugo Blox Builder (https://hugoblox.com)</generator><language>de</language><lastBuildDate>Thu, 12 Jun 2025 00:00:00 +0000</lastBuildDate><image><url>http://climatedivide.eu/media/logo_climatedivide_hu18440126006655467673.png</url><title>Forschungsschwerpunkte</title><link>http://climatedivide.eu/de/project/</link></image><item><title>Mobilisierung</title><link>http://climatedivide.eu/de/project/mobilisation/</link><pubDate>Thu, 12 Jun 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>http://climatedivide.eu/de/project/mobilisation/</guid><description>&lt;p>Dieses Arbeitspaket untersucht, wer rund um den Klimawandel mobilisiert und wie diese Mobilisierung erfolgt. Es fragt, welche Koalitionen aus Parteien, sozialen Bewegungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen sich an der entstehenden Klimakluft beteiligen und wie sie den Klimawandel als politischen Konflikt rahmen. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass Klimapolitik kein Konsensthema mehr ist, sondern zunehmend polarisiert wird – strukturiert durch konkurrierende Interpretationen von Kosten, Verantwortlichkeiten und Lösungswegen. Mobilisierungsstrategien sind daher zentral, um zu verstehen, wie sich Klimakonflikte entwickeln und wie sich politische Spaltungen vertiefen oder verschieben.&lt;/p>
&lt;p>Empirisch nutzt dieses Arbeitspaket einen Computational-Social-Science- und Text-als-Daten-Ansatz für groß angelegte Presseberichterstattung zu klimabezogener Mobilisierung. Ein manuell annotierter Datensatz dient dazu, automatisierte Textanalysemodelle zu trainieren und zu evaluieren, die Akteur:innen, Themen, Frames und Aktionsformen identifizieren. So kann das Projekt Mobilisierungsmuster systematisch über Länder und Zeit hinweg analysieren. Die gewonnenen Daten werden genutzt, um Akteurskoalitionen zu kartieren und nachzuzeichnen, wie sich Repertoires des Protests in wechselnden politischen und ökonomischen Kontexten verändern.&lt;/p></description></item><item><title>Partizipation</title><link>http://climatedivide.eu/de/project/participation/</link><pubDate>Thu, 12 Jun 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>http://climatedivide.eu/de/project/participation/</guid><description>&lt;p>Dieses Arbeitspaket untersucht, wie Bürger:innen an klimabezogener Politik teilnehmen und was sie dazu motiviert. Es fragt, wie häufig Menschen aktiv werden, welche Klimaaspekte sie aufgreifen und ob Partizipation eher wahlbezogen oder nicht-wahlbezogen erfolgt. Leitend ist die Annahme, dass Teilnahme nicht allein aus individuellen Einstellungen entsteht, sondern von der Mobilisierung durch politische Akteur:innen und Organisationen geprägt wird. Partizipation wird daher als Reaktion auf konkurrierende Mobilisierungsstrategien verstanden – nicht als rein individuelle Entscheidung.&lt;/p>
&lt;p>Methodisch kombiniert das Arbeitspaket bestehende Umfragedaten mit eigener Datenerhebung. Ländervergleichende Umfragen beschreiben langfristige Trends in klimabezogener Partizipation und Einstellungen. Zusätzlich umfasst eine eigene Bevölkerungsbefragung experimentelle Module, die testen, wie unterschiedliche Mobilisierungsbotschaften und Akteursprofile die Teilnahmebereitschaft beeinflussen. Ein Paneldesign erlaubt es, Veränderungen über die Zeit zu verfolgen und Partizipation direkt mit den im ersten Arbeitspaket identifizierten Mobilisierungsmustern zu verknüpfen.&lt;/p></description></item><item><title>Gruppenbildung</title><link>http://climatedivide.eu/de/project/group-formation/</link><pubDate>Thu, 12 Jun 2025 00:00:00 +0000</pubDate><guid>http://climatedivide.eu/de/project/group-formation/</guid><description>&lt;p>Dieses Arbeitspaket untersucht, wie sich politische Identitäten entlang der Klimakluft formen. Es fragt, wie Menschen sich selbst und andere als Teil gegensätzlicher Lager beim Thema Klimawandel wahrnehmen und wie diese Grenzen durch Mobilisierung, Partizipation und Krisenerfahrungen geprägt werden. Im Fokus steht die Entstehung von In-Group- und Out-Group-Identitäten sowie die Rolle wirtschaftlicher Belastungen und geopolitischer Unsicherheit bei der Verstärkung klimabezogener politischer Spaltungen.&lt;/p>
&lt;p>Empirisch stützt sich dieses Arbeitspaket auf qualitative Methoden, darunter Fokusgruppen und vertiefende Interviews mit Teilnehmer:innen und Organisationsakteur:innen, die an klimabezogener Mobilisierung beteiligt sind. Die Fallauswahl bildet Variation im politischen Kontext und in der Intensität der Mobilisierung ab. Die qualitative Analyse rekonstruiert Identitätsnarrative, Wahrnehmungen von Verbündeten und Gegner:innen sowie die Bedeutungen, die Menschen dem Klimakonflikt zuschreiben. Das Arbeitspaket liefert detailreiche Einblicke, die die großskaligen quantitativen Befunde der übrigen Projektteile ergänzen.&lt;/p></description></item></channel></rss>